Berlin - Bundesliga-Stürmer Stefan Kießling geht nicht davon aus, dass sich seine WM-Chancen nach den jüngsten Aussagen von Joachim Löw verbessert haben.

Der Bundestrainer hatte im "Süddeutsche Zeitung Magazin" auf Kießling angesprochen erklärt, seinen Plan für die Fußball-WM eventuell zu überdenken, sollten die gesetzten Miroslav Klose und Mario Gomez schwächeln oder gar ausfallen. In der "Bild"-Zeitung entgegnete Kießling nun: "Machen wir uns nichts vor: Da müssen schon Weihnachten und Silvester auf den gleichen Tag fallen, dass ich von ihm nominiert werde."

Der Angreifer von Bayer Leverkusen meinte außerdem: "Löw sagte "überdenken", das heißt nicht "umschmeißen". Und sind wir doch mal ehrlich: Dass ich bei einem Formtief von Gomez oder Klose nominiert werde, das ist absolut nicht realistisch. Wenn, muss sich mindestens einer verletzen - was ich natürlich nicht hoffe. Aber selbst dann gibt es noch einen Max Kruse, auf den er mehr setzt."