Berlin - Die Europäische Fußball-Union will den Druck auf jene Clubs erhöhen, die gegen das Financial Fairplay verstoßen. Wie der "Kicker" berichtet, liegt dem Fachmagazin ein Strafenkatalog vor, den die Exekutive der Europäischen Fußball-Union kürzlich verabschiedet hat.

Demnach müssen Clubs mit zu hohen Ausgaben damit rechnen, dass ihre Stars künftig bei Spielen der Champions League oder der Europa League nicht mehr auflaufen dürfen.

Nach der Formel Gesamtsumme geteilt durch Spielergehalt sollen künftig Akteure von der Meldeliste für den Europacup gestrichen werden können. In der Praxis würde das bedeuten: Verstößt ein Verein in Höhe von zehn Millionen Euro gegen das Financial Fairplay, soll ein Spieler mit zehn Millionen Euro Jahresgehalt von der Meldeliste gestrichen werden oder fünf Spieler mit zwei Millionen. Trotzdem soll es auch weiterhin möglich sein, einen Verein wegen jahrelanger Verstöße gegen die finanziellen Regeln ganz aus dem Wettbewerb auszuschließen.