Curitiba - Die Organisatoren der Fußball-WM wollen die Zahl der Arbeiter auf der Stadion-Baustelle in Curitiba nach Angaben von lokalen Behörden in der südbrasilianischen Stadt nochmals erhöhen.

Nach erheblichen Verzögerungen der Bauarbeiten an der Arena da Baixada hatte die FIFA eine Frist bis zum 18. Februar gesetzt, um über die WM-Tauglichkeit zu entscheiden. Nach der deutlichen Warnung des Fußball-Weltverbandes war die Zahl der Bauarbeiter von 900 auf 1100 erhöht worden, nun sollen bis zu 1400 Arbeiter beschäftigt werden.

Ursprünglich sollten alle zwölf Stadien für das Turnier vom 12. Juni bis 13. Juli zum Jahreswechsel fertiggestellt sein. Für sechs Arenen konnte die Frist nicht eingehalten werden. Am größten sind die Probleme in Curitiba, wo vier Vorrundenpartien stattfinden sollen, darunter das Duell von Weltmeister Spanien gegen Australien. Laut eines Berichts der Nachrichtenagentur AP sei der Rasen mittlerweile verlegt und 15 000 weitere Sitze installiert. Das Dach solle in den kommenden Wochen montiert werden.