Berlin - Hertha-Trainer Jos Luhukay möchte sich nicht vordergründig mit einem möglichen Wechsel von Topstürmer Adrian Ramos beschäftigen, denkt aber durchaus schon über Alternativen nach.

"Warum müssen wir das ständig beantworten?", bemerkte der Niederländer zur Debatte um die sportliche Zukunft des Bundesliga-Toptorjägers Ramos. "Noch ist es nicht soweit", ergänzte der Chefcoach des Berliner Fußballclubs. Man bereite sich jedoch vor: "Das gilt für alle Spieler. Man muss immer eine Schattenmannschaft im Hinterkopf haben."

Der Kolumbianer Ramos, der noch bis 2015 bei Hertha unter Vertrag steht, gilt bei Borussia Dortmund als Kandidat für die Nachfolge des im Sommer zu Bayern München abwandernden Robert Lewandowski. "Wir lesen jeden Tag von neuen Spekulationen. Es gibt keine Anfrage, keine Angebote", betonte Hertha-Manager Michael Preetz am Sonntagabend nochmals im RBB-"Sportplatz". Ein neues Vertragsangebot liege dem 28-jährigen Ramos bereits "seit Monaten" vor: "Wir wollen ihn halten, das demonstrieren wir mit dem Angebot", sagte Preetz.

14 Mal hat Ramos in dieser Saison bereits getroffen. Er hofft auf ein Comeback in der kolumbianischen Nationalmannschaft sowie auf eine WM-Teilnahme. "Er macht die wichtigen Tore, er macht den Unterschied, deshalb möchte man ihn in der Mannschaft", sagte Luhukay.