Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 kann im Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 an diesem Freitag wieder auf Julian Draxler und Kapitän Benedikt Höwedes bauen.

Die beiden Nationalspieler konnten ohne Einschränkungen am Mannschaftstraining des Fußball-Bundesligisten teilnehmen, berichtete Trainer Jens Keller. "Julian hat die ganze Woche mittrainiert. Er fühlt sich sehr gut. Auch Benedikt kann sich vorstellen, am Freitag wieder dabei zu sein", sagte der Trainer hocherfreut. "Dadurch haben wir die ein oder andere Option mehr als in den vergangenen Wochen."

Draxler absolvierte sein bis dato letztes Spiel am 11. Dezember 2013 in der Champions League gegen den FC Basel, bei dem er sich einen Sehneneinriss im Oberschenkel zuzog. Höwedes pausierte in den beiden vergangenen Partien wegen eines Muskelfaserrisses. Ob das Duo am Freitag direkt in die Anfangsformation rückt, ließ Keller aber offen - ebenso wie das Mitwirken von Chinedu Obasi, der noch eine individuelle Einheit absolvierte, aber am Donnerstag das Abschlusstraining voll bestreiten soll. Christian Fuchs verkürzte wegen seiner sporadisch auftretenden Knieprobleme das Training am Mittwoch vorsichtshalber. "Aber auch er ist im Plan", sagte Keller.

Sollten Draxler und Höwedes von Beginn an auflaufen, müssten der zuletzt stark formverbesserte Leon Goretzka, der beim 2:1-Sieg am vergangenen Samstag in Leverkusen das Führungstor erzielte, und Rechtsverteidiger Tim Hoogland ihre Plätze wieder räumen.

Keller und Sportvorstand Horst Heldt sind sicher, dass sich das Team ganz auf das wichtige Punktspiel gegen Mainz konzentriert und das Champions-League-Highlight gegen Real Madrid am kommenden Mittwoch noch aus den Köpfen verbannt. Die Königsblauen könnten mit dem fünften Bundesliga-Sieg in Serie den besten Rückrundenstart der Clubgeschichte hinlegen. "Madrid ist für uns noch kein Thema. Die Mannschaft konzentriert sich ausschließlich auf Mainz", betonte Keller. Auch Heldt hat "nicht die Sorge", dass die Partie gegen die Rheinpfälzer "in Vergessenheit geraten" könnte: "Das wird schwer genug, weil Mainz eine wirklich gute Mannschaft hat. Aber es liegt auch an uns. Wir können mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gehen."