Turin - Der italienische Fußball-Erstligist FC Turin ist Medienberichten zufolge verärgert über das Vorgehen bei Verhandlungen zu einem möglichen Wechsel von Stürmer Ciro Immobile zu Borussia Dortmund.

"Mit mir hat niemand gesprochen, weder Geschäftsführer noch Präsident. Und auch die ausländischen Clubs haben das nicht getan", kritisierte Präsident Urbano Cairo laut Berichten vom Samstag. Der 24 Jahre alte italienische Nationalstürmer gehört je zur Hälfte Juventus und dem TC Turin, für den Immobile in dieser Saison auch spielt.

Vertreter des BVB hatten vergangene Woche in Turin mit Immobile und Juventus über einen möglichen Wechsel verhandelt. "Wir müssen noch mit Juve sprechen, aber wer möchte, darf sich gerne daran erinnern, dass wir 50 Prozent der Anteile haben und ihn nicht verkaufen wollen", sagte Cairo. Berichten zufolge soll sich der BVB bereits mit Immobile geeinigt und ein Angebot für den Angreifer abgegeben haben.

Der FC Turin kämpft in der Serie A noch um den Einzug in die Europa League und will die Verhandlungen über Immobiles Zukunft daher den Berichten zufolge erst nach der Saison führen. Der Club hat dem mit 21 Treffern bislang besten Serie-A-Torschützen bereits ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht. Sollte Immobile dies ablehnen, sei Turin jedoch bereit, über einen Wechsel zu sprechen, hieß es.