Saarbrücken - Wer im Winter nicht mit dem Training aussetzt, kommt fitter ins Frühjahr. Ein Sportgerät für zu Hause kann daher eine sinnvolle Anschaffung sein.

Wer sich einen Heimtrainer zulegen möchte, sollte zunächst überlegen, in welcher Position er sich vorrangig sportlich betätigt. Prinzipiell werde zwischen einer sitzenden und einer stehenden Trainingsvariante unterschieden, erläutert Daniel Kaptain von der
Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken. Im Sitzen trainiert der Sportler in der Regel auf einem Fahrrad- oder Ruderergometer, stehend auf Crosstrainer oder Laufband.


Qualitativ hochwertige Fahrradergometer kosten oft mehrere 100 Euro, ein gutes Laufband kann mit bis zu 1000 Euro zu Buche schlagen. Wer im Alltag viel sitzt, sollte zum Ausgleich eher nicht zu einem Fahrradergometer greifen. Letztlich sei aber das persönliche Trainingsziel und der Spaß an der Bewegung zentral. Wichtig auch: genug Platz, um das Gerät aufzustellen und ein dafür geeigneter Boden.

Auf Laufband und Crosstrainer ist laut Kaptain das Training besonders effektiv, weil die Muskeln stark beansprucht werden. Dabei werde deutlich mehr Energie pro Zeiteinheit verbraucht, was beispielsweise den Effekt einer Gewichtsreduktion verstärke, erläutert der Experte.

Soll der Sport das Herz-Kreislauf-System stärken, empfehlen Fachleute einen Trainingsumfang von von 180 bis 240 Minuten pro Woche. Wer schon gesundheitliche Probleme hat oder etwas älter ist, sollte vorher den Rat des betreuenden Arztes einholen. Gibt der grünes Licht, lässt man sich am besten von erfahrenen Trainer einen professionellen Trainingsplan erstellen, um regelmäßig in der richtigen Dosis aktiv zu sein.