Bochum - So mancher Sportler hatte schon Probleme mit der Achillessehne. Nicht selten ist fehlendes oder falsches Aufwärmen schuld. Dehnübungen, aber auch die richtigen Schuhe bieten Schutz.

Wer beim Sport den Fuß falsch oder zu stark belastet, zieht sich schnell eine Reizung oder sogar einen Riss der Achillessehne zu. Um das zu vermeiden, sollten Sportler sich vor und nach dem Sport dehnen und die Belastung nur leicht steigern. Darauf weist der Bundesverband Selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) in Bochum hin. Auch richtiges Schuhwerk schützt die Sehne. Bei zu wenig Bewegung verliert sie an Elastizität - durch plötzliche Kraftanstrengung oder eine andere Bewegung kann sie dann reißen.

Als Sofortmaßnahme bei einer Achillessehnen-Verletzung empfehlen die Physiotherapeuten einen kühlenden Druckverband. So lässt sich vermeiden, dass Blut ins Gewebe fließt. Bei einem unvollständigen Riss oder einer Schwellung durch Überbelastung hilft ein spezielles Übungsprogramm mit Zehenbewegungen. Koordinations- und Stabilitätsübungen steigern die Belastbarkeit. Auch Methoden zur Kräftigung und Dehnung der Wadenmuskulatur setzen Physiotherapeuten in so einem Fall ein. Ist die Sehne vollkommen durchtrennt und der Knochen beschädigt, ist eine Operation nötig.