Köln - Nur auf Partys oder hin und wieder zum Kaffee: Auch gelegentliches Rauchen erhöht die Gefahr an Krebs zu erkranken. Nur wer ganz auf Zigaretten verzichten kann, senkt sein Risiko krank zu werden.

Schon gelegentlicher Zigarettenkonsum schadet der Gesundheit. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln hin. In Studien sei kein unterer Grenzwert gefunden worden, bei dem das Rauchen unschädlich wäre. Auch Gelegenheitsraucher leben also ungesund. Wer dagegen auf den Glimmstängel verzichtet, senke sein Risiko deutlich, an Krebs zu erkranken.

Je mehr und je länger jemand raucht, desto höher sei sein Krebsrisiko, vor allem für Lungen- und Bronchialkrebs, erläutern die Experten. Aber auch andere Krebsarten wie Blasen-, Speiseröhren-, Magen-, Darm- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs hingen mit Zigarettenkonsum zusammen.