Saarbrücken - Frische Temperaturen im Frühjahr machen es Outdoor-Sportlern häufig schwer, die richtige Kleidung zu wählen. Ideal sind atmungsaktive Textilien, die ausreichend wärmen.

Wenn es im Frühling noch kühl ist, müssen Sportler im Freien einen Hitzestau vermeiden. Zu dem kann es kommen, wenn der Schweiß nicht richtig abtransportiert wird, weil die Sportler falsch gekleidet sind, erklärt Marcel Reuter von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken. Denn viele unerfahrene Läufer ziehen sich zu warm an. Am besten kleiden sie sich bei kalten Temperaturen deshalb nach dem Zwiebelprinzip - so bleibt die Option, etwas auszuziehen.

Funktionskleidung muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, sagt der Sportwissenschaftler. Sie sollte warm halten, aber gleichzeitig atmungsaktiv sein. Außerdem sei es gut, wenn sie wasserabweisend ist. Außerdem ist es wichtig, dass Reflektoren an der Kleidung angebracht sind, da es in den Frühlingsmonaten noch früh dunkel wird und Läufer im Straßenverkehr dann schnell übersehen werden.

Ausdauertraining im Freien wirkt sich positiv auf das Herzkreislaufsystem aus, sagt Reuter. Schon ein 40 bis 60 Minuten langes, moderates Ausdauertraining aktiviere den Fettstoffwechsel. Ein verbesserter Fettstoffwechsel sei auch Grundlage dafür, sein Gewicht zu reduzieren. Gerade als Anfänger kann es gut sein, sich von einem qualifizierten Trainer beraten zu lassen. Bei Vorerkrankungen sollte der Betroffene vorher außerdem mit einem Arzt sprechen.