Saarbrücken - Vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit. Viele Menschen fühlen sich schlapp, obwohl die Tage länger werden. Sie bewegen sich zu wenig und sollten an die frische Luft. Am besten täglich.

Wenn die Tage wieder länger werden und sich die kalte Jahreszeit verabschiedet, haben manche Menschen mit Schläfrigkeit und Kreislaufproblemen zu kämpfen. Um den Körper im Übergang von Winter auf Sommer zu unterstützen, gibt Elisabeth Graser von der
Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken folgende Tipps:


An erster Stelle steht ein geregelter Schlafrhythmus mit ausreichend Nachtruhe. Um den Kreislauf am Morgen in Schwung zu bringen, empfehlen sich kleine Atem- und Fitnessübungen direkt nach dem Aufstehen, am besten Übungen am offenen Fenster. So bekommt der Körper eine Extraladung Sauerstoff. Kalt-warme Wechselduschen bringen den Kreislauf ebenfalls auf Touren. Abgeschlossen werden sollten sie mit einem Schwall kalten Wassers.

Darüber hinaus ist es wichtig, sich so viel wie möglich an der frischen Luft zu bewegen. Müdigkeit lässt sich gut bekämpfen, wenn man täglich einen kurzen Spaziergang in der Frühlingssonne unternimmt. Das natürliche Licht rege die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin an, erläutert Graser.

Sie empfiehlt auch, auf die Ernährung ein Auge zu haben. Am besten nimmt man mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich, die leicht verdauliche Eiweiße und Ballaststoffe enthalten. Frisches Obst und Gemüse, Salate der Saison sowie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit gehören ebenfalls täglich auf den Speiseplan.

Damit es gar nicht erst zu heftiger Frühjahrsmüdigkeit kommt, rät Graser, das ganze Jahr über - also auch in den Wintermonaten - die Ausdauer regelmäßig zu trainieren.