Berlin - Geht im Urlaub die Brille zu Bruch und ist kein Ersatz zur Hand, können die schönsten Wochen des Jahres schnell sehr mühsam werden. Eine Zweitbrille oder Ersatzlinsen gehören daher mit in den Koffer.

Eine zerschlagene Brille oder kaputte Kontaktlinsen können die Urlaubsfreude schnell trüben. Brillenträger sollten daher ein Ersatzmodell im Gepäck haben. Denn die Reparatur oder gar die Anfertigung einer neuen Brille am Urlaubsort kann mit Schwierigkeiten verbunden sein, wie das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) etwa mit Blick auf mögliche Reklamationen erläutert.

Gleiches gilt auch für Kontaktlinsenträger: Auch sie sollten ein Ersatzpaar und passende Pflegelösung mit auf Reisen nehmen, um unnötigen Stress zu vermeiden. Denn kurzfristig auf andere Linsen und Pflegemittel umzusteigen, birgt den Experten zufolge immer das Risiko von Unverträglichkeiten.

Auf Reisen sollte man zudem einige Besonderheiten zur Pflege der Sehhilfen beachten: Am Strand ist die Versuchung groß, die Brillengläser mit dem Handtuch oder T-Shirt abzuwischen. Doch die feinen Sandpartikel wirken auf der Oberfläche der Gläser wie Schleifpapier und können sie massiv verkratzen. Daher sollte man die Brille am besten unter fließendem Wasser abspülen und dann mit einem Tuch polieren.

Das Kuratorium warnt auch davor, Lese- oder Sonnenbrillen bei großer Hitze im Auto liegen zu lassen. Denn direkte Sonneneinstrahlung und Wärme können die Gläser so stark beschädigen, dass Verzerrungen entstehen. Außerdem besteht dem KGS zufolge bei Kontaktlinsen die Gefahr, dass sie in ihrem Behälter regelrecht gekocht und unbrauchbar werden.

Flugreisende können sich mit sogenannten Nachbenetzungstropfen ("künstlichen Tränen") gegen die häufig extrem trockene Luft im Flieger wappnen. Allerdings muss wegen der Regeln zur Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck auf eine entsprechende Flaschengröße geachtet werden.