Dortmund - Ob Fanmeile oder Rockkonzert - nach lauten Großveranstaltungen rauschen so manchem hinterher noch lange die Ohren. Das Hörorgan muss sich von der extremen Lautstärke wieder erholen.

Wurde das Gehör durch extreme Geräusche belastet, sollte man ihnen anschließend etwas Ruhe gönnen. Dabei gilt die Faustregel: Die Lärmpause sollte mindestens doppelt so lang sein wie die Beschallung zum Beispiel durch laute Musik davor. Darauf weist die Bundesanstalt Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in ihrer neuen Broschüre "Die tägliche Dröhnung - Gehörschäden durch Musik" hin.

Um langfristige Schäden durch Lärm zu minimieren, gebe es zahlreiche Mittel: Bereits zehn Dezibel weniger würden die Belastung der feinen Haarzellen im Gehörgang um die Hälfte reduzieren. Deshalb empfehlen die Experten, den Lautstärkpegel von Radio, Fernseher und MP3-Player grundsätzlich etwas herunter zu drehen. Bei Disco- und Konzertbesuchen seien Ohrstöpsel ein Muss. Außerdem sollten sich Musikliebhaber nicht in der Nähe von Boxen aufhalten.

Die Broschüre des BAuA steht als kostenloser
Download im Internet zur Verfügung.