Berlin - Crystal Meth hat eine verheerende Wirkung. Wer sie einmal nimmt, ist süchtig. Die Entzugssysteme sind kaum zu ertragen. Für Experten zählt Crystal Meth deshalb zu den gefährlichsten Drogen der Gegenwart.

Schon der einmalige Konsum der illegalen Modedroge Crystal Meth kann süchtig machen. Darauf weist die
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin hin. Wer sie nimmt, habe bis zu einem halben Tag lang ein nie gekanntes Gefühl der Euphorie, Leistungsfähigkeit und Wachheit. Angst oder Schmerzen werden gehemmt.


In Verbindung mit kaum zu ertragenden Entzugssymptomen wie Antriebsarmut, depressiven Verstimmungen und Kopfschmerzen mache das den Druck extrem groß, bald wieder Crystal Meth zu nehmen. Davon loszukommen, ist äußerst schwierig. Fachleute sehen in der Substanz, die auf dem Stimulanzmittel N-Methamphetamin basiert, daher eine der gefährlichsten Drogen der Gegenwart.

Doch die körperlichen und psychischen Folgen des anhaltenden Konsum sind massiv, warnt die DGPPN: Die Betroffenen nehmen oft ab, ziehen Schäden an Magen, Leber und Nieren zu, riskieren Herzrhythmusstörungen, Hautausschläge und faulende Zähne. Auch Schlafstörungen, Gedächtnisprobleme und eine starke Veränderung der Persönlichkeit sind typisch.
Suchtberatungsstellen sind erste Anlaufpunkte, wenn jemand von der Droge loskommen will.