Pforzheim - Mücken sind lästige Begleiter des Sommers. Um sie zu vertreiben, muss der Mensch nicht unbedingt zur Chemiekeule greifen. Auch diverse Öle vertreiben die Plagegeister. Zur Not hilft sogar ein gewöhnliches Bier.

Mückenstiche sind eine lästige Sommerplage. Am besten ist es, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Peter Emmrich, Vizepräsident des Deutschen Naturheilbundes, rät, eine Mischung von ätherischen Ölen zum Einreiben zu verwenden. "Geeignet sind Zitrone, Eukalyptus, Lavendel, Rosmarin, Zeder und Gewürznelke", erläutert der in Pforzheim niedergelassene Facharzt für Allgemeinmedizin. Von jeder Sorte werden je zehn Tropfen zu 30 Millilitern Mandelöl, das als hautfreundlicher Trägerstoff fungiert, gegeben. Anschließend schüttelt man alles gut durch.

Vor dem Gang ins Freie wird damit die Haut an allen Stellen eingerieben, die nicht von Kleidung bedeckt sind. "Wer den ganzen Tag draußen ist, sollte sich alle drei bis vier Stunden erneut damit einreiben", empfiehlt Emmrich.

Grundsätzlich gehe es darum, die Bestandteile des Körperdufts zu überdecken, die Stechmücken zum Blutabzapfen anlocken. "Man kann sich auch mit Bier einreiben", sagt er. Die B-Vitamine in der Hefe hätten ebenfalls eine mückenabwehrende Wirkung. Kleiner Nachteil der Biereinreibung: "Man riecht dann halt wie eine Wirtschaft."