Saarbrücken - Saunagänge, ein warmes Bad oder leichte Massagen: Wärme und die Lockerung der Muskulatur helfen gegen Muskelkater. Selbst Bewegung hilft einigen Sportlern gegen die Schmerzen.

Regelmäßiges Training beugt Muskelkater vor. Denn nur wer seine Muskeln kontinuierlich fordert, sorgt dafür, dass sie besser zusammenspielen und sich an wachsende Belastungen anpassen. Darauf weist Sarah Fahrland, Sportwissenschaftlerin an der
Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken hin. Kommt es doch einmal zu Muskelkater, lindert Wärme, zum Beispiel in Form von Saunagängen oder einem warmen Bad direkt nach dem Sport, die Schmerzen. Auch leichte, die Muskeln lockernde Massagen können helfen.


Darüber hinaus empfinden viele Sportler Aktivitäten, die die Durchblutung der Muskulatur steigern, oft als wohltuend - dazu zählt auch die Bewegung selbst. So kann Fahrland zufolge beispielsweise leichtes Traben, Spazierengehen oder langsames Schwimmen helfen. Die Sportwissenschaftlerin rät allerdings von einer neuen Belastung durch eine Trainingseinheit von mehr als einer halben Stunde mit hoher Intensität ab.

Muskelkater entsteht zum Beispiel, wenn die Muskeln nach einer längeren Trainingspause wieder zum Einsatz kommen. Auch durch ungewohnte und hohe Belastungen kommt es zu Überlastungen, inklusive kleinster Risse in den Muskelfasern. Das führt dann zu Schmerzen. 24 bis 48 Stunden nach der Belastung sind die Beschwerden am stärksten.