Köln - Selbst wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind, können an ihnen Krankheitserreger haften. Nicht nur Kinder nehmen es mit dem Händewaschen oft nicht so ernst, auch Erwachsene waschen ihre Hände im Alltag oft nur unzureichend.

Gründliches und regelmäßiges Händewaschen unter anderem nach jedem Toilettengang, nach dem Naseputzen, vor dem Essen oder dem Hantieren mit Kosmetika kann vor einer Infektion schützen. Darauf weist die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welthändewaschtags am Mittwoch (15. Oktober) hin. Das Waschen mit Seife und Wasser sollte mindestens 20 Sekunden dauern, das entspricht etwa dem zweimaligen Summen des Songs "Happy Birthday".


Andernfalls können die Erreger von ungewaschenen Händen durch Berühren des Gesichts oder den Kontakt mit Nahrungsmitteln über die Schleimhäute in den eigenen Körper oder den eines anderen Menschen gelangen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden bis zu 80 Prozent aller infektiösen Erkrankungen über die Hände übertragen.