Saarbrücken - Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Dieses Sprichwort trifft auch aufs Laufen zu. Wer das Zwiebelprinzip und einige andere Tipps befolgt, kann auch bei Kälte durchstarten.

Dehnen:Freizeitläufer verlegen in der kalten Jahreszeit ihre Dehnübungen nach dem Lauftraining am besten nach drinnen. So schützen sie ihre Bänder, Sehnen und Muskeln und verhindern, dass sie sich durch Auskühlen eine Erkältung zu ziehen. Das erläutert Sabine Kind von der
Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken. Im Anschluss rät sie zu einer warmen Dusche oder einem warmen Bad.


Kleidung:Beim Laufen empfiehlt sich atmungsaktive Kleidung nach dem Zwiebelprinzip. Die Luft zwischen den Lagen dient als Wärmepuffer. Auch Mütze, Halstücher und eventuell Handschuhe aus atmungsaktiven Material können nützlich sein. Um die eigene Sichtbarkeit und damit Sicherheit zu erhöhen, sollte die Kleidung hell und mit Reflektoren ausgestattet sein. Aus diesem Grund rät Kind auch zu einer Stirnlampe oder einem Blinklicht. Die Schuhe sollten eine griffige Sohle haben, damit der Läufer nicht auf nassen Strecken oder am Boden liegenden Laub ausrutscht.


Atmung: Um die Atemwege vor Kälte zu schützen und Halsschmerzen zu vermeiden, ist es sinnvoll, durch die Nase zu atmen, um die kalte Luft anzuwärmen. Auch bei kühleren Temperaturen ist laut Kind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Training wichtig. Wasser, verdünnte Schorlen und ungesüßte Tees sind die richtige Wahl. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein.