Berlin - Ob bei Erkältung oder bei Allergien: Wenn es um eine verstopfte Nase geht, schwören viele Menschen auf die Wirkung einer Nasendusche. Für das Gerät ist jedoch ein spezielles Wasser-Salz-Gemisch erforderlich.

Bei der Salzlösung sollten Anwender nichts dem Zufall überlassen. Damit das Spülen Linderung verschafft und nicht die Schleimhäute reizt, ist das richtige Mischungsverhältnis von Leitungswasser und Salz wichtig, erklärt Bettina Sauer von der Stiftung Warentest. Als einfache Faustformel gilt: Pro halbem Liter Wasser ein Teelöffel Salz. Die Salzlösung sollte unmittelbar nach der Zubereitung verwendet werden. Abgestandenes Wasser eignet sich aus hygienischen Gründen nicht für die Behandlung.

Bei der Wahl des Salzes sind die Zusatzstoffe entscheidend. Speisesalz ist grundsätzlich erlaubt, solange es frei von Jod, Fluorid und sogenannten Trennmitteln ist. Am besten ist Meersalz für die Lösung geeignet. Manche Hersteller bieten auch schon abgepackte Salzpäckchen an. Damit die Nasendusche keimfrei bleibt, sollte sie vor und nach dem Gebrauch gewaschen werden. Dafür reicht es, sie unter fließend warmes Wasser zu halten und dann kopfüber zu trocknen. Für eine intensivere Reinigung gehört sie in die Spülmaschine.