Stuttgart - Immer wieder werden Menschen beim Feiern mit sogenannten K.o.-Tropfen betäubt, dann missbraucht oder ausgeraubt. Partygänger sollten daher gerade an Karneval ihre Getränke nicht aus den Augen lassen.

Gerade an Karneval ist Vorsicht vor K.o.-Tropfen geboten. "Wer auf eine Party oder in eine Diskothek geht, sollte sein Getränk immer im Blick behalten und sich nichts von Unbekannten ausgeben lassen", rät Gerhard Klotter von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

K.o.-Tropfen sind flüssige Drogen. Die meist farb- und geruchlosen Tropfen machen willen- oder bewusstlos. Opfer laufen Gefahr, ausgeraubt oder vergewaltigt zu werden, warnt die Polizei. Die Wirkung setzt etwa zehn bis zwanzig Minuten nach der Einnahme ein und kann länger als vier Stunden anhalten. Nach anfänglicher Euphorie folgen Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit.

Fühlt man sich nach einem Getränk komisch, informiert man am besten seine Freunde, das Personal oder geht direkt zum Arzt. Auch Anzeige bei der Polizei zu erstatten, sei wichtig.