Frankfurt/Main - Steigen die Kurse oder fallen sie? Diese Frage ist für den Anlageerfolg an der Börse entscheidend. Nicht alle Aktionäre setzen auf steigende Kurse, erklärt die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften.

Antizyklische Anleger setzen an der Börse auch auf Aktien, die zuletzt an Wert verloren haben. Sie greifen zu, wenn der Kurs gefallen und der Kaufpreis günstig ist. So wollen sie das entstehende Aufwärtspotenzial nutzen.

Im Gegensatz dazu durchforsten Anhänger des Trendfolge-Ansatzes den Aktienmarkt nach Entwicklungen, die auf einen langfristigen Kursanstieg hindeuten. Sie versuchen, einen Aufwärtstrend möglichst früh zu erkennen und davon zu profitieren. Diese Anleger kaufen eine Aktie beispielsweise dann, wenn ihr Kurs den Durchschnitt der Vergangenheit übersteigt. Fällt der Kurs unter diesen Durchschnittswert, verkaufen sie.

Beide Strategien können zum Erfolg führen, bergen aber auch Risiken. So ist die künftige Wertentwicklung einer Aktie nicht aus Daten der Vergangenheit ablesbar: Wenn ein Kurs zuletzt gestiegen ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass er weiter steigt. Und wenn die Kurse gefallen sind, muss das nicht heißen, dass sie sich bald wieder erholen.