Frankfurt/Main - Wer sein Geld anlegen will, hat viele Möglichkeiten. Offene Immobilienfonds zählen dazu. Doch wie setzen sie sich zusammen? Und wie sicher sind sie?

Offene Immobilienfonds legen das Geld der Anleger in vielen verschiedenen Gebäuden an. Sie investieren zum Beispiel in Büro-, Handels- oder Industrieimmobilien, aber auch in Hotels und Restaurants. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Mit einem guten Mix der Nutzungsarten streuen Anleger das Risiko ihrer Immobilienanlage.

Die in Deutschland aufgelegten offenen Immobilienfonds sind derzeit zu rund 62 Prozent ihrer Flächen in Büroimmobilien investiert. Gebäude, die von Handel und Gastronomie genutzt werden, bilden mit 22 Prozent der Flächen einen weiteren Schwerpunkt. Auf Hotels und Industrie-Liegenschaften wie zum Beispiel Lagerhallen entfallen 9 Prozent der Flächen. Die übrigen 7 Prozent entfallen auf Wohnen, Parkplätze und Freizeiteinrichtungen wie Fitness-Studios.

Langfristig lassen sich mit gewerblichen Immobilien in der Regel solide Erträge erwirtschaften. Sie werden den Angaben zufolge meist professionell gemanagt. Die Mieteinnahmen, mögliche Wertsteigerung und Veräußerungsgewinne steigern den Wert des Fondsanteils. Bei fallenden Immobilienpreisen könnten die Fondsanteile allerdings auch an Wert verlieren.