München - Die meisten Bundesbürger gehen den Eigentumserwerb mit soliden Finanzen an. Die Käufer bringen im Schnitt mehr als ein Drittel der Kosten aus eigenen Mitteln auf, wenn sie ihr erstes eigenes Objekt finanzieren.

Wer schon Eigentum hat, bringt mehr als die Hälfte auf, wenn er sich eine andere Immobilie zulegt. Das geht aus der repräsentativen Wohneigentumsstudie 2013 von TNS Infratest hervor. Demnach steuern sogenannte Ersterwerber durchschnittlich 38 Prozent, sogenannte Umsteiger sogar 59 Prozent Eigenkapitalquote bei. Letztere verwenden in der Regel den Verkaufserlös ihrer alten Immobilie zur Finanzierung der neuen.

Befragt wurden bundesweit 2000 Menschen, die zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2011 Wohneigentum zur Selbstnutzung gebaut, geerbt oder als Geschenk erhalten hatten. Die Daten wurden im Auftrag von Landesbausparkassen, Kreditinstituten und Bundesbauministerium im Jahr 2012 erhoben.