Düsseldorf - Geld anlegen ist nicht umsonst. Fondsgesellschaften zum Beispiel verlangen von Anlegern bei gemanagten Fonds oft Gebühren. Ob sich die Anlage dann noch lohnt, erfahren Verbraucher anhand eines Kostenrechners.

Anleger müssen die Kosten für gemanagte Fonds berücksichtigen, wenn sie erfahren wollen, wie viel Rendite sie wirklich bekommen. Die Verbraucherzentrale NRW stellt Verbrauchern einen
Online-Kostenrechner bereit. Mit ihm können Anleger ihre Nettorendite ausrechnen.


Ein Beispiel: Ein Anleger legt 5000 Euro für zehn Jahre in einem Fonds an. Er zahlt einen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent und jährliche Verwaltungsgebühren in Höhe von 1,5 Prozent. Die jährliche durchschnittliche Bruttorendite liegt bei 6 Prozent. Insgesamt bekommt der Kunde im Anlagezeitraum rund 3600 Euro Rendite. Zieht man davon die Gesamtkosten von rund 1140 Euro ab, liegt die Nettorendite bei etwa 4 Prozent.