Stuttgart - "Gedränge nur dem Dieb gefällt, drum Augen auf und Hand aufs Geld!" Mit dem Spruch wurde schon vor Jahren in Berliner Bussen vor Taschendieben gewarnt. An Aktualität hat dieser Ratschlag bis heute nichts verloren.

Um Dieben das Leben schwer zu machen, sollte die Geldbörse möglichst körpernah getragen werden. Das empfiehlt die
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart. Noch besser ist es, Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere auf verschiedene verschlossene Innentaschen der Kleidung zu verteilen. Auch Hand- und Umhängetaschen sollten verschlossen sein und auf der Körpervorderseite getragen oder unter den Arm geklemmt werden. Sicher aufgehoben sind Geld oder Kreditkarten auch im Brustbeutel, einer Gürtelinnentasche, einem Geldgürtel oder einer am Gürtel angeketteten Geldbörse.


Wer sich aufmerksam umschaut, kann Taschendiebe vielleicht auch am Blick erkennen: Dieser ist den Angaben zufolge meist suchend. Außerdem meiden Taschendiebe in der Regel den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.