Düsseldorf - Ohne Informationen läuft nichts. Das gilt auch bei Geldgeschäften. Hier spielen Auskunfteien eine wichtige Rolle. Ärgerlich nur, wenn sie falsche Profile erstellen.

Kreditinstitute und Unternehmen informieren sich in der Regel vor einem Vertragsschluss über ihre Kunden. Um einschätzen zu können, wie zahlungskräftig die Kunden sind, greifen die Firmen auf die Daten von Wirtschaftsauskunfteien wie Creditreform oder der Schufa zurück.

Die Auskunfteien ermitteln für jeden Kunden einen sogenannten Score-Wert, der aus den gespeicherten Daten ermittelt wird, erklärt die
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Je besser der Score-Wert, desto bessere Konditionen werden dem Kunden in der Regel angeboten.


Verbraucher sollten darauf achten, dass ihr gespeichertes Profil stimmt. Denn falsche Angaben können die Kreditwürdigkeit herabsetzen, erklären die Verbraucherschützer. Einmal im Jahr dürfen Verbraucher bei den Wirtschaftsauskunfteien ihre Daten kostenlos abfragen. Von diesem Recht sollten Sie auch Gebrauch machen: Wird beispielsweise ein altes, längst aufgelöstes Konto nach wie vor geführt, muss das korrigiert werden.

Das Prüfen der gespeicherten Daten funktioniert in der Regel unkompliziert. Verbraucher müssen sich schriftlich an die jeweilige Auskunftei wenden. Bei fehlerhaften Daten sollten sie ebenfalls schriftlich um eine Korrektur bitten.