Berlin - Ob britische Pfund, kroatische Kuna oder japanische Yen: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat dazu aufgerufen, ausländische Münzen für einen guten Zweck zu spenden.

In einer Aktion mit dem Deutschen Kinderhilfswerk bat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) darum, übrig gebliebenes Kleingeld aus dem Urlaub nicht in der Schublade verstauben zu lassen. Mit den Münzen könne "viel Gutes getan werden", sagte Schäuble am Dienstag (7. Oktober) in Berlin.

Das Deutsche Kinderhilfswerk sammelt schon lange ausländisches Geld, vor allem in den
sechseckigen Spendendosen, die in vielen Geschäften stehen. Es wird bei den Zentralbanken der entsprechenden Länder umgetauscht und fließt in Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche.


Durch die Einführung des Euro werde inzwischen aber deutlich weniger ausländisches Geld gespendet, teilte das Hilfswerk mit. Während sich die Einnahmen 2002 noch auf rund 530 000 Euro beliefen, waren es 2013 nur noch 270 000 Euro.