Berlin - Angesichts des niedrigen Sparzins und unruhiger Aktienmärkte - wollen viele Sparer nichts mehr dem Zufall überlassen und wandeln ihr Vermögen in Gold um. Doch ein Verlust ist auch hier nicht ausgeschlossen.

Gold gilt zwar als sicher. Der
Goldpreis kann allerdings erheblich schwanken. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken in Berlin hin. Kostete eine Feinunze Gold (31,1 g) 2004 noch im Durchschnitt 329 Euro, erreichte der Preis im Jahresdurchschnitt 2012 mit fast 1300 Euro einen Höchststand. Seitdem sinkt der aber wieder. 2014 fiel er wieder unter 1000 Euro.


Anleger sollten daher nie einseitig auf Gold setzen, sondern maximal zehn Prozent des Vermögens in das Edelmetall zu investieren. Gold ist keine klassische Geldanlage, die regelmäßige Erträge abwirft. Die Rendite ist nur aus dem steigenden Goldpreis zu erzielen.