Hamburg - Anleger finden am Jahresende häufig einen Depotauszug in ihrer Post. Zum Jahresabschluss informieren Kreditinstitute ihre Depotkunden darin über die für sie verwahrten und verwalteten Wertpapierbestände, erklärt die Börse Hamburg.

Die wichtigsten Kennziffern des Depotauszugs im Überblick:

Bestand: Alle Wertpapiere des Kunden werden von der Bank unter einer Depotnummer zusammen mit dessen Namen und Adresse hinterlegt. Die Spalte mit dem Titel "Bestand", "Anzahl/Nennwert" oder "Nominale" verrät Anlegern, wie viele Anteile eines Investmentfonds oder wie viele Aktien eines Unternehmens sie besitzen.


Wertpapierkennnummer: Neben dem Namen des Wertpapiers befindet sich hier auch die sechsstellige Wertpapierkennnummer (WKN) oder die zwölfstellige internationale Wertpapieridentifiktationsnummer (ISIN). Geben Anleger eine der Kennnummern in einer Internet-Suchmaschine ein, erhalten sie alle verfügbaren Informationen über das Wertpapier.


Kurswert: Auch der Kurswert der einzelnen Aktien, Anleihen oder Fondsanteile zum entsprechenden Stichtag - meist zum 31. Dezember des Jahres - wird angegeben. In einer weiteren Spalte findet sich der Wert der jeweiligen Wertpapierposition im Depot. Dieser ergibt sich aus dem Kurswert zum Stichtag multipliziert mit der Zahl der Anteile. Unter dem Titel "Gesamtkurswert" oder "Summe Kurswert" erfahren Anleger den Gesamtwert ihres Depots.