• 21. Mai 2013


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Top Business


"Es wird viele positive Nachrichten geben"


Grußwort der Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff für "Top Business – Erfolgreich in Sachsen-Anhalt"


Prof. Dr. Birgitta Wolff

Prof. Dr. Birgitta Wolff Prof. Dr. Birgitta Wolff

Sachsen-Anhalt, das Land der Frühaufsteher, präsentiert sich als ausgeschlafene Region mit wachem Geist und guten Ideen. Die Wirtschaft entwickelt sich vorbildlich. Prof. Dr. Birgitta Wolff, Wirtschaftsministerin des Landes, stellt dieser Volksstimme-Sonderveröffentlichung"Top Business –Erfolgreich in Sachsen-Anhalt" einige gute Nachrichten voran.

Sachsen-Anhalts Wirtschaft geht es gut. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 2,8 Prozent im Jahr 2011 belegt, dass das Land auf Kurs ist . Dies gilt vor allem für die heimische Industrie, die sich erneut als Wachstumstreiber erwiesen hat. So konnte das Verarbeitende Gewerbe in allen wichtigen wirtschaftlichen Kennziffern ein kräftiges Plus verbuchen und lag dabei teils deutlich über dem Bundesschnitt: Die Umsätze legten um13 Prozent zu, die Exporte sogar um 14,3 Prozent. Zudem stieg die Zahl der Industriebeschäftigten um 3,9 Prozent.

Das kürzlich eröffnete Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik

ist ein Bekenntnis zur Solartechnik in Sachsen-Anhalt. Foto: IMG

Das kürzlich eröffnete Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik
ist ein Bekenntnis zur Solartechnik in Sachsen-Anhalt. Foto: IMG
Das kürzlich eröffnete Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik
ist ein Bekenntnis zur Solartechnik in Sachsen-Anhalt. Foto: IMG

Auch im Baugewerbe standen die Zeichen auf Wachstum. Hier stieg der Umsatz 2011 landesweit um 5,2 Prozent. Damit lag das Baugewerbe deutschlandweit sogar an der Spitze. Auch der Handel hat sich im Vorjahr besser entwickelt als der bundesdeutsche Schnitt. Und damit nicht genug: 2011 wurden in Sachsen-Anhalt die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1991 sowie ein Rückgang der Unternehmensinsolvenzen verzeichnet.

Auch in Forschung und Entwicklung wird kräftig investiert. So konnten wir vor wenigen Wochen Richtfest für das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle feiern und ein Zeichen dafür setzen, dass die angeschlagene Solarbranche mit Innovationen eine positive Perspektive im Land haben kann. Zudem wurde in Magdeburg das vom Land finanzierte Institut für Kompetenz in AutoMobilität (IKAM) eröffnet, das der mittelständisch geprägten Automobilzuliefererbranche die Möglichkeit zu eigener Forschung und Entwicklung geben soll. Mit solchen Projekten stärken wir diejenigen Branchen im Land, die schon jetzt zu den bestimmenden gehören: Chemie/Kunststoffe, Maschinen- und Anlagenbau, Automotive sowie Erneuerbare Energien.

Zudem gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen weiterhin zu stärken. "2011 wurde in Sachsen-Anhalt die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1991 verzeichnet. "Speziell kleine und mittlere Unternehmen,die das Gros unseres Unternehmensbestandes ausmachen, können sich im Gegensatz zu großen Betrieben keine eigenen Forschungsabteilungen leisten. Es fehlt häufig am Personal oder an Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung. Damit sie vom wissenschaftlichen Knowhow profitieren können, müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das Forschungspotenzial im Land aktivieren.

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, durch eine engere Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft mehr Forschung und Entwicklungin den Unternehmen zu generieren. Damit wollen wir erreichen, dass gerade die kleinen und mittleren Unternehmen das in unseren Hochschulen vorhandene Wissen noch mehr nutzen.Weitere wichtige Schritte in Richtung Aktivierung des Forschungspotenzials sind die Ansiedlung von Unternehmenmit Forschungskapazitäten, der Ausbau der Infrastruktur, die Unterstützung innovativer Existenzgründungen sowie eine zielorientierte Innovationsförderung, wie wir sie jetzt mit den neuen Landesregelungen zur Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" realisiert haben. Wir verfolgen damit das Ziel, Innovationsprozesse sowie den Wissens- und Technologietransfer möglichst punktgenau zu unterstützen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern. Ziel musses sein, ein möglichst attraktives Umfeld zu schaffen, um Fachkräfte im Land zu halten oder auch ins Land zu holen.

Zu einem attraktiven Umfeld gehören auch ansprechende Kultur-und Freizeitangebote, sowohl für die Bürgerinnen und Bürgerdes Landes, als auch für ihre Gäste. Auch hier hat sich in Sachsen-Anhalt viel getan. Das Land bietet mit seinem reichen kulturellen Erbe und mit seiner schönen Natur beste Voraussetzungen für einen erlebnisreichen und erholsamen Urlaub. Ein Blick in dieTourismusstatistik belegt, dassimmer mehr Gäste aus Deutschlandund aus dem Ausland Sachsen-Anhalt besuchen. 2011 wurde bei den Übernachtungen sogar erstmals die Sieben-Millionen-Marke überschritten. Ich bin mir bewusst, dass wir noch viele Baustellen haben, an denen wir kräftig arbeiten müssen. Deshalb werden wir auch nicht die Hände in den Schoss legen. Ich bin zuversichtlich, dass es auch 2012 wieder viele positive Nachrichten aus Sachsen-Anhalts Wirtschaft geben wird.


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