Potsdam (dpa/bb) - Mit Frühkindlicher Bildungsforschung beschäftigt sich ein neuer Master-Studiengang an der Fachhochschule Potsdam. Vier Semester lang beschäftigen sich die Studenten mit der Entwicklung und der Pädagogik von Kindern bis zu zwölf Jahren.

Das schließt die frühe Kindheit sowie die Betreuung in Kindergarten und Hort mit ein, teilten die Fachhochschule und die Universität Potsdam gemeinsam mit. Das Studium verteilt sich zu etwa gleichen Teilen auf beide Institutionen.

Der Master unterscheide sich durch einen Schwerpunkt auf Forschung von ähnlichen Studiengängen, bei denen der Fokus in der Regel auf Management und Beratung liege, sagte Frauke Hildebrandt von der Fachhochschule Potsdam. Es geht uns darum, wie Kinder im Kita-Alter lernen und wie Pädagogen sie dabei unterstützen können, so Hildebrandt.

Im Studium sollen die Studenten eigene Forschungsideen entwickeln und umsetzen. Schwerpunkte seien die Kommunikation zwischen Erzieher und Kind, der Umgang mit sprachlich unterschiedlich weit entwickelten Kindern und der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis in Kindergärten und Kitas. Der neue Studiengang trage der wachsenden Bedeutung von Bildung bereits im Kita-Alter Rechnung, hieß es. Gut ausgebildetes Personal sei ein wesentlicher Qualitätsfaktor für die Einrichtungen.

Für den neuen Master können sich Bachelor-Absolventen etwa aus den Bereichen Bildung und Erziehung oder Psychologie bewerben.

Mitteilung FH und Universität Potsdam