Bodenheim (dpa/tmn) - Was passt besser zu einem lauen Sommerabend als ein kühler Wein? Dabei kommt in der Regel etwas Leichteres ins Glas als im Winter. "Unter Sommerweinen versteht man eher leichte, fruchtige Weine", erklärt Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut.

Sie haben also weniger Alkohol, sind jung und schmecken frisch. Weine aus deutschen Regionen bieten das besonders häufig, da das Klima hier relativ kühl ist und die Trauben viel Zeit zum Reifen haben. Dadurch haben die Weine am Ende vergleichsweise wenig Alkohol bei viel Geschmack.

Generell stehen im Sommer eher Weißweine hoch im Kurs. Leichte Kabinett-Weine sind dann ebenso eine gute Wahl wie ein Sauvignon Blanc oder die Scheurebe. Wer es gerne etwas kräftiger mag, kann zum Rosé oder Rotwein greifen.

Ganz wichtig bei warmem Wetter ist die Temperatur des Weins: Weißweine sollten mit etwa acht Grad serviert werden. Beim Rosé dürfen es zehn Grad sein, beim Rotwein zwölf.