Mainz - Die Mainzer Shakespeare-Forscherin Hildegard Hammerschmidt-Hummel will zwei Porträts als lebensgetreue Darstellungen des weltberühmten Dichters nachgewiesen haben.

Die Professorin präsentierte am Mittwoch im Mainzer Dom- und Diözesanmuseum Fotos eines Jugend- und eines Altersbildes eines Mannes. Die Gesichts- und Krankheitsmerkmale des Dichters würden lebensgetreu widergespiegelt.

"Diese Merkmale konnte nur ein Künstler kennen, der dem lebenden Shakespeare gegenübergessen hat", sagte Hammerschmidt-Hummel. Bereits 1995 hatte sie Aufsehen erregt mit dem angeblichen Nachweis einer echten Shakespeare-Büste.