Berlin - Die Berliner Akademie der Künste hat mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder das Archiv der Schriftsteller Erwin und Eva Strittmatter erworben.

Das "herausragende literarische Doppelarchiv" umfasst 90 Regalmeter, wie die Akademie mitteilte. Zu den Werken von Erwin Strittmatter (1912-1994) gehören "Ole Bienkopp", "Ochsenkutscher" und die Laden-Trilogie.

Er hinterließ zahlreiche Diktafon-Aufnahmen, Notizen sowie 400 als Tagebücher genutzte Oktavhefte und Briefe mit Größen wie Bertolt Brecht, Günter Grass und Stefan Heym. Die Dichterin Eva Strittmatter (1930-2011) war die dritte Ehefrau des Autors. Ihr Archiv stehe in engem Zusammenhang zum Erwin-Strittmatter-Archiv, sei aber zugleich "literarisch eigenständig".

Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren sei sie die meistveröffentlichte deutschsprachige Gegenwartslyrikerin, betonte die Akademie. Die Nachlässe werden erstmals am 2. April öffentlich präsentiert.