Frankfurt/Main - Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), wird zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels die Laudatio auf den amerikanischen Internet-Kritiker und Autoren Jaron Lanier halten.

Schulz habe sich in der Vergangenheit für die Wahrung von Demokratie und bürgerlichen Freiheitsrechten eingesetzt, hieß es in der Begründung des Stiftungsrats des Preises am Mittwoch in Frankfurt. Der Internet-Pionier Lanier wird die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung am 12. Oktober in der Paulskirche zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse entgegennehmen.

In seinen Arbeiten beschäftigt sich Lanier mit den Risiken der digitalen Welt für die freie Lebensgestaltung der Menschen. Mit der Auszeichnung durch den bedeutenden Kulturpreis steht Lanier in einer Reihe mit Preisträgern wie Albert Schweitzer und Jürgen Habermas.