Berlin - Der Verlag Das Neue Berlin, früher einer der auflagenstärksten DDR-Verlage, wird weitergeführt. Nach der Insolvenz habe die Gläubigerversammlung dem Kaufangebot einer neugegründeten Gesellschaft zugestimmt, teilte Geschäftsführer Matthias Oehme am Donnerstag mit.

"Die Mitarbeiter wurden übernommen, das Programm bleibt erhalten und wird fortgeführt."

Der Übergang sei am 1. Oktober vollzogen worden. Der Verlag mit 16 Mitarbeitern gehöre weiter zur Eulenspiegel Verlagsgruppe, hieß es. Der Verlag Das Neue Berlin, in der DDR Experte für Krimis und Science Fiction, bringt heute vor allem Biografien und Sachbücher heraus.

Umsatzrückgänge und Auseinandersetzungen zwischen Gesellschaftern hatten nach Angaben von Oehme zur Insolvenz geführt. Nun sollten die Kräfte darauf konzentriert werden, ein starkes Programm für 2015 vorzubereiten.