Frankfurt/Main - Die Europäische Union hat am Mittwoch 13 Autorinnen und Autoren aus ganz Europa mit ihrem Literaturpreis ausgezeichnet. Um den Gewinnern eine größere Plattform zu bieten, wurde die mit jeweils 5000 Euro dotierte Auszeichnung erstmals auf der Frankfurter Buchmesse vergeben.

Sie solle die Veröffentlichung und Übersetzung der Werke fördern und Leser über Landes- und Sprachgrenzen hinweg anziehen, sagte Michel Magnier, Direktor für Kultur und Kreativität der Europäischen Kommission, in Frankfurt.

"Kulturförderung ist oftmals ein nationales Thema, auf EU-Ebene spielt sie noch eine minimale Rolle", ergänzte die Sprecherin der Frankfurter Buchmesse, Nina Klein. "Die Messe soll international auf die Autoren und ihre Werke aufmerksam machen."

Preisträger sind Ben Blushi (Albanien), Milen Ruskow (Bulgarien), Makis Tsitas (Griechenland), Oddný Eir (Island), Janis Jonevs (Lettland), Pierre Mejlak (Malta), Ognjen Spahic (Montenegro), Marente de Moor (Niederlande), Ugljesa Sajtinac (Serbien), Jan Nemec (Tschechische Republik), Birgül Oguz (Türkei) und Evie Wyld (Großbritannien).

Die Preise werden am 18. November in Brüssel verliehen. Der Literaturpreis der Europäischen Union wird seit 2009 vergeben.