Frankfurt/Main - Seit wenigen Jahren rettet Perry Rhodan die Menschheit nicht mehr vor dem Atomkrieg, sondern vor Überbevölkerung und Klimakatastrophe.

Den facegelifteten Science-Fiction-Star, der Raumschiffe auch nicht mehr per Lochkarte bedient, gab es aber bisher nur in den üblichen Heftchen. Zur Frankfurter Buchmesse bringt der Edel Verlag "Perry Rhodan Neo" mit dem 650-Seiten-Band "Vision Terrania" in den klassischen Buchhandel zurück.

Damit sollten neue Leserschichten erschlossen werden, sagte Klaus Frick, Chefredakteur der Hefte, auf der Buchmesse. Der durchschnittliche Perry-Rhodan-Leser ist zwischen 40 und 50 Jahre alt. Er ist mit den wöchentlichen Heftchen groß geworden. Seit dem Start von Perry Rhodan im Jahr 1961 sind weltweit mehr als eine Milliarde Heftromane verkauft worden.