Oldenburg - Mit orientalischen Klängen ist am Samstag in Oldenburg die 40. Kinder- und Jugendbuchmesse "Kibum" eröffnet worden. Die Türkei steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Bücherschau.

Den Veranstaltern zufolge handelt es sich um die bundesweit größte nichtkommerzielle Kinder- und Jugendbuchmesse. Bis zum 25. November können die Besucher in fast 2500 Neuerscheinungen von knapp 300 Verlagen stöbern. Es gibt unter anderem zweisprachige Lesungen sowie Workshops. Organisatoren sind die Carl-von-Ossietzky-Universität und die Stadt.

In einer Begleitausstellung zeigt die "Kibum" in diesem Jahr Kinderbücher aus dem Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren begann. Neben Literatur aus Deutschland und Österreich werden Kinderbücher aus Großbritannien, Frankreich, Russland und Italien vorgestellt. Anlässlich der "Kibum" wird stets auch der mit 7600 Euro dotierte Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg verliehen. In diesem Jahr sind vier deutschsprachige Schriftstellerinnen nominiert. Die Verleihung ist am 19. November.