Emmendingen - Knapp 17 Jahre nach seiner Gründung hat das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen bei Freiburg ein Museum eröffnet.

In regelmäßig wechselnden Ausstellungen werden darin Tagebücher zu bestimmten Themen ausgestellt, wie die Organisatoren zur Eröffnung am Sonntag mitteilten. Sie sollen Geschichte aus einer persönlicher Perspektive zeigen. Den Anfang macht eine Ausstellung über den Ersten Weltkrieg.

Das Tagebucharchiv wurde 1998 gegründet. Es archiviert Tagebücher, Briefe und Memoiren aus mehr als 200 Jahren. Nach Angaben der Betreiber ist es die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland.

Bislang konnten Tagebücher nur nach Voranmeldung und in begrenztem Rahmen eingesehen werden. Mit einem zum Archiv gehörenden Museum werde dies nun erstmals geändert, hieß es. Das Archiv reagiere damit auf die entsprechende Nachfrage. Betrieben werden Archiv und Museum von einer privaten Initiative mit städtischer Unterstützung.