Karachi - In der pakistanischen Stadt Karachi erwarten die Veranstalter mehr als 100 000 Besucher beim diesjährigen Literaturfestival. Über 200 Schriftsteller und Literaturexperten aus Pakistan und dem Ausland nehmen teil.

Literatur und die kreativen Künste seien in Gefahr, sagte die indische Autorin Nayantara Sahgal in ihrer Eröffnungsrede am Samstag. "Wir kämpfen gegen Bedrohung und Einschüchterung. Es hat gemeine und gewalttätige Angriffe gegeben."

Das bis Sonntag dauernde Festival findet zum sechsten Mal statt und ist das größte seiner Art in dem muslimischen Land. Deutschland fördert die Veranstaltung mit mehr als 15 000 Euro. Es solle so ein Ort der Freiheit geschaffen werden, sagte der deutsche Botschafter Cyrill Nunn. In Pakistan gebe es nur sehr wenige Orte, wo Menschen sich frei über Musik, Literatur oder Tanz unterhalten könnten, da diese Themen auch politisch seien.