Leipzig - Die Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr zur Plattform für politisch-gesellschaftliche Diskussionen. Dafür gibt es eine Reihe von Anlässen: die Debatte um die Meinungsfreiheit nach den Terroranschlägen in Paris, der Ukraine-Konflikt, das Jubiläum 25 Jahre Deutsche Einheit.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels plant auf der Messe eine Podiumsdiskussion "Für das Wort und die Freiheit - Festes Fundament der Buchbranche oder angesagte Attitüde?". Auch die Auswirkungen des umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP will der Branchenverband unter der Frage "Eine Gefahr für die Kultur?" zum Thema machen.

Zudem bietet der Messeschwerpunkt "50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen" Ansatzpunkte für politische Diskussionen. Messe-Direktor Oliver Zille betonte, dass die Autoren im Mittelpunkt stehen sollen. Ziel des Schwerpunktes sei es, aktuelle israelische Literatur zu präsentieren - die aber natürlich auch immer politische Inhalte transportiere.

Zur Leipziger Buchmesse werden in diesem Jahr mehr als 2200 Aussteller erwartet, etwas mehr als 2014. Begleitet wird die Messe wieder vom Literaturfestival "Leipzig liest".