Leipzig - Deutschland und Israel wollen das Verständnis füreinander auch über den Literaturaustausch vertiefen. 50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern widmet die Leipziger Buchmesse dem Thema einen eigenen Schwerpunkt.

Zur Eröffnung am Donnerstag sagte Abteilungsleiter Andreas Görgen als Vertreter von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD): "Ohne Israel, ohne den großen Schritt, den Israel vor 50 Jahren auf Deutschland zu gemacht hat, wäre Deutschland nicht das, was es heute ist." Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman nannte es ein gutes Zeichen, dass die israelische Literatur vom deutschen Publikum so interessiert aufgenommen werde.

Zu der bis Sonntag laufenden Messe sind mehr als ein Dutzend israelische Autoren geladen, darunter Amos Oz, Meir Shalev und Chaim Noll.