Leipzig - Der Schweizer Journalist Manfred Papst ist bei der Leipziger Buchmesse mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet worden.

Gelobt wurde der Kolumnenschreiber vor allem wegen seines Beharrungsvermögens. "Manfred Papst beweist uns seine Krisenfestigkeit als Kritiker seit langem in vielfältiger Weise", sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ist nach dem berühmten Kritiker Alfred Kerr (1867-1948) benannt und wurde vom "Börsenblatt" gestiftet.

Manfred Papst, 1956 in Davos geboren, leitet seit 2002 das Kulturressort der "Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag". Bekannt ist er für seine wöchentliche Kolumne "Zugabe", aber auch für zahlreiche andere Artikel zu Geistesgeschichte und Populärkultur.