Berlin - Mit dem Welttag der Poesie an diesem Samstag (21. März) will die Unesco an die Vielfalt der Sprache erinnern. "Die Kunst der Poesie ist für das kulturelle und gesellschaftliche Leben unverzichtbar", erklärte die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Verena Metze-Mangold.

"Unser moderner Alltag wird mehr denn je von kurzen Texten und verdichteten Inhalten geprägt. Die Poesie ist damit überraschenderweise vielleicht die aktuellste Form, eine persönliche Botschaft zu formulieren."

Der Welttag der Posie wird auf Initiative von Marokko seit dem Jahr 2000 begangen. Er soll Verlage und Medien ermutigen, poetische Werke besonders von jungen Dichterinnen und Dichtern zu unterstützen. Bei der Leipziger Buchmesse hatte dieses Jahr der Autor Jan Wagner ("Regentonnenvariationen") als erster Lyriker den begehrten Buchpreis gewonnen. Die Literaturwerkstatt Berlin hat die Internetseite lyrikline.org eingerichtet, auf der Autoren ihre Gedichte lesen.