Bern - Schweizer Geschichte in 13 Bänden, auf 15 000 Seiten und in über 36 000 Artikeln - jetzt ist der letzte Teil des "Historischen Lexikons der Schweiz" (HLS) in Bern vorgestellt worden.

Das Mammutwerk, an dem mehr als 25 Jahre lang gearbeitet wurde, erscheint in den drei Sprachen des Landes, Deutsch, Französisch und Italienisch. Dazu kommt eine zweibändige rätoromanische Teilausgabe.

Das Lexikon beleuchtet nach Darstellung der Herausgeber sämtliche Aspekte und wichtige Personen der Schweizer Geschichte von der Urzeit bis zur Gegenwart. Band I erschien 2002, zehn Jahre später als anfänglich vorgesehen. Seit 1998 steht das HLS zudem als eines der ersten mehrsprachigen Nachschlagewerke im Internet kostenlos zur Verfügung. Dort soll es weiter fortlaufend bearbeitet und aktualisiert werden.

Die Kosten beliefen sich den Angaben zufolge allein für den Bund auf 106 Millionen Franken (88 Millionen Euro) und machten das Werk damit zum größten geisteswissenschaftlichen Projekt, das in der Schweiz je von öffentlicher Hand finanziert wurde.