München - Seit 2009 ist sie in den USA Richterin am Obersten Gericht, am Supreme Court. Jetzt ist Sonia Sotomayors (59) Autobiografie auch in Deutschland erschienen.

In "Meine geliebte Welt" schildert sie ihren steinigen Weg von der Bronx bis zu ihrem ersten Amt als Richterin. Sie habe ihre Erinnerungen aufgeschrieben, weil ihr Leben die Menschen berühre, "weil sie sich selbst darin wiedererkennen". Ihre Startbedingungen seien schlecht gewesen - materielle Armut, chronische Krankheit, der frühe Tod des Vaters, die alleinerziehende Mutter. "Viele Menschen erfüllt es mit Hoffnung, wenn sie sehen, dass sich trotz solcher Handicaps Träume verwirklichen lassen", schildert Sotomayor ihre Beweggründe für das Buch. Monatelang war es in den amerikanischen Bestsellerlisten.

Sonia Sotomayor: Meine geliebte Welt. C.H. Beck Verlag, München, 349 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-406-65947-8