Reinbek - Die forensische Archäologin Ruth Galloway soll im Museum von King\'s Lynn die Öffnung des Sarges eines Bischofs aus dem 14. Jahrhundert wissenschaftlich begleiten. Kurz zuvor findet sie jedoch den Museumskurator tot auf.

Als wenig später der Mäzen des Museums, Lord Smith, an ähnlichen Symptomen wie der Kurator stirbt, kursieren Gerüchte eines Fluches, der sich seine Opfer sucht. Chefinspektor Harry Nelson vermutet hingegen handfeste Gründe hinter den Todesfällen. Zusammen mit Ruth Galloway, die ihm schon bei früheren Fällen geholfen hat, stellt er seine Untersuchungen an.

"Aller Heiligen Fluch", Elly Griffiths neuer Kriminalroman mit dem Gespann Ruth Galloway und Harry Nelson, verliert sich zu sehr in den privaten Amouren der Hauptdarsteller. Die eigentliche Krimihandlung fällt demgegenüber deutlich ab, worunter auch die Spannung leidet. Die Handlung plätschert vor sich hin, und auf dramatische Höhepunkte wartet man vergeblich. Passend hierzu erfolgt die Aufklärung eher beiläufig und nicht als logische Konsequenz solider Ermittlungstätigkeit.

- Elly Griffiths: Aller Heiligen Fluch, Rowohlt Verlag, Reinbek, 352 Seiten, 14,95 Euro, ISBN 978-3-8052-5046-7.