München - Längst bekannt - zumindest unter Krimi-Fans - sind der vielfach ausgezeichnete US-amerikanische Autor Jeffery Deaver und seine Romanhelden.

Im aktuellen Werk "Todeszimmer" schickt er seinen querschnittsgelähmten Ermittler Lincoln Rhyme in die Spur. Genauer gesagt, in ein Hotelzimmer auf den Bahamas, in dem ein regierungskritischer Amerikaner sowie sein Bodygard und ein Reporter tot aufgefunden wurden. Offensichtlich handelt es sich um einen Auftragsmord. Schon bald nimmt der Killer auch Rhyme und seine Partnerin ins Visier.

Vom mordsmäßig spannenden Fall einmal abgesehen, hat der Roman noch eine ganz aktuelle Komponente: Es geht um Machenschaften des US-Geheimdienstes NIOS, der zwar fiktiv ist, aber durchaus auch für die CIA, das FBI oder die NSA stehen könnte. Einige Werke Deavers, der übrigens den letzten offiziellen James-Bond-Roman "Carte Blanche" (2012) verfasste, wurden bereits verfilmt. Seine Bücher wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt.

- Jeffery Deaver: Todeszimmer, Blanvalet Verlag München, 608 S., 19,99 Euro, ISBN 978-3-7645-0482-3.