München - Kurz nach Claudius Machtantritt als römischer Kaiser wird der Vater des Legaten Marcus Valerius Pavo einer republikanischen Verschwörung bezichtigt und als Verräter in der Arena hingerichtet. Sein in Ungnade gefallener Sohn soll als Gladiator sterben.

Der Offizier Lucius Cornelius Macro erhält den Befehl, ihn auf die Kämpfe vorzubereiten. Gleichzeitig entbrennt im kaiserlichen Palast ein erbitterter Kampf um die Macht. Pavo und Macro geraten hierbei in ein mörderisches Intrigenspiel.

Simon Scarrows "Arena" ist eine Vorgeschichte zu seiner beliebten Rom-Serie. Für Fans ist das Wiedersehen mit Serienfiguren sicherlich erfreulich. Doch in seiner schematischen Sprache und simplen Handlungsdramaturgie streift der Roman schon den Bereich der Trivialliteratur. Die stets wundersame Rettung des Helden überzeugt auch nicht wirklich. Der Verdacht drängt sich auf, dass in Wahrheit der als Co-Autor genannte T.J. Andrews den Roman verfasst hat. Anders ist dieser plötzliche Niveauabfall eigentlich nicht zu erklären.

- Simon Scarrow: Arena, Heyne Verlag, München, 624 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-453-47128-3.